Ausstattung
Jeder der ein Handwerk, in diesem Fall das Bier brauen, ordentlich ausüben will braucht dafür das richtige Zubehör. Vieles zum Bier selbst brauen findet sich in der Küche, manches wie die Bierwürzspindel oder das Gärgefass müssen gekauft werden. Wichtig für das erfolgreiche Brauen und den guten Geschmack beim Bier ist die Sauberkeit der Ausstattung. Eine gründliche Reinigung vor dem Brauen ist unerlässlich.
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Vorbereitung
Heimbrauen bzw. Hobbybrauen von Bier beginnt mit einer Vorbereitung, die gewährleistet, dass die Ausstattung vollständig ist und alle Geräte gereinigt sind. Die Grundlage für den erfolgreichen Sud ist das Maischen mit den verschiedenen Arten von Rast. Dabei zerlegen biochemische Prozesse, u. a. mit Enzymen, das Malz und ermöglichen dadurch die Entstehung von Alkohol im selbst gebrauten Bier.
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Abläutern
Da der Heimbrauer beim Bier selber Brauen verschiedene Zutaten vermengt und kocht müssen diese beim Brauen wieder getrennt werden. Dazu verwendet man das Abläutern, als ersten Filterprozess, um die Bierwürze zu gewinnen. Diese Würze wird danach gekocht und erhält vom Brauer eine Hopfengabe. Dabei wird der Hopfen nur in geringen Mengen zugegeben, da er beim Bier brauen gleichsam wie ein Gewürz wirkt.
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Ausschlagen
Das Ausschlagen ist das zweite Filtern beim Selbstbrauen von Bier. Dabei trennt der Heimbrauer überflüssige Reststoffe von der Würze und achtet dabei auf eine sterile Arbeitsumgebung. Das Abkühlen ist als Vorbereitung für das Zusetzen von Hefe für die Gärung im Bier notwendig.
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Gärung
Die Gärung beim Bier brauen wird unterteilt in Hauptgärung und Nachgärung. Beide gemeinsam haben, dass die Gärung im Bier durch Hefe vollzogen wird, dabei wird Malzzucker in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. Bei der Hauptgärung setzt sich Kräusen ab, das abgeschöpft wird. Die Nachgärung findet nach dem Abfüllen vom Jungbier in der Flasche statt.
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Biersteuer
Die Bundesrepublik Deutschland hat durch die Biersteuer jährliche Einnahmen von ca. einer Milliarde Euro. Grundsätzlich unterliegt jeder der Bier selbst braut der Pflicht Biersteuer zu zahlen. Bei Mengen von weniger als 200 Litern selbst gebrautem Bier ist man von der Steuerpflicht befreit. Die Biersteuer bemisst sich nicht am Alkoholgehalt, sondern an der Braumenge und dem Stammwürzegehalt.
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Bierrezept: Altbier
Dieses klassische obergärige Bier hat seinen Namen durch das alte Herstellungsverfahren nach dem es gebraut wird. Am weitesten ist es in Düsseldorf, Krefeld, Münster und Hannover verbreitet. Dort wird es in allen Farbstufen (25-38 EBC) gebraut. Grundlage bildet meist ein dunkles Malz, jedoch sind auch Abwandlungen mit Pilsener Malz, Weizenmalz und/oder Caramelmalz nicht ungewöhnlich.
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Dunkles Bockbier
Dunkler Bock
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Irish Stout
Wer kennt nicht das pechschwarze Bier aus Irland (z.B. Guiness). Die komplexen Aromen und das typische Bittere verdankt es der Schüttung, welche aus verschieden stark gerösteten Malzen besteht.
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Bierrezept: Münchner Dunkel
Dieses Bier hat einen malzbetonten Charakter, besitzt eine gute Schaumstabilität und ist durch die lange Faßlagerung bei 10 bis 12 Grad fast kristallklar.
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Bierrezept: Pale Ale
Ursprünglich geschaffen, um die lange Reise von England nach Indien heil zu überstehen, zeichnet es sich durch ein ausgeprägtes Hopfenaroma und herbe Frische aus.
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Bierrezept: Pils / Pilsner Bier
Das nachfolgende Rezept ist ein schönes Beispiel wie aus der Not eine Tugend werden kann. Was macht der Pilsner Fan, wenn zu Hause Wasser mit 17° dH aus der Leitung kommt? Er braut mit viel Hauptguss, damit beim Abläutern das harte Wasser nicht zuviel Gerbstoffe aus den Spelzen schwemmt. Und er vergärt seine Würze obergärig, was nochmals zum runden Geschmack beiträgt.
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Dunkles Weizen
Auch die Weizenbiere blicken auf eine lange Tradition zurück. Gebraut wird es in verschieden Versionen: trüb als Hefeweizen und klar als Kristallweizen - sowie in etlichen Variationen: helles (8-14 EBC) und dunkles (25-60 EBC) Weizenbier, Exportweizen, Weizenbock, Weizendoppelbock). Der Weizenmalzanteil beträgt in jedem Fall mindestens 50 %. Ein größerer Schüttungsanteil sollte vermieden werden, da Weizenmalz keine Spelzen besitzt und sich somit Probleme beim Läutern ergeben können. Betont gering gehopft (10-16 EBU) verleiht die typische Weizenbierhefe dem Bier seinen besonderen Charakter.
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