Die meist getrunkenen und bekanntesten Biersorten in Deutschland

In Deutschland wurden 2011 pro Jahr und Kopf durchschnittlich 107 Liter Bier getrunken. Laut Deutschem Brauer-Bund entfielen von den Verkäufen 2010 rund 55,1% auf Pils, 9,8% auf Export, 7,9% auf Weißbier, 6,5% auf Biermixgetränke, 4,5% auf Helles und 3,7% auf Alkoholfreies Bier. Letzteres hatte mit 12,7% den stärksten jährlichen Zuwachs. Diesen Trend gibt es bereits seit einigen Jahren.

Alkoholfrei

Ende der 1990er Jahre fingen die ersten deutschen Brauereien an, verstärkt alkoholfreies Bier anzubieten. Mit dieser neuen Biersorte wurde ein Weg eingeschlagen die Änderungen bei der Promillegrenze, im Ess- und Trinkverhalten der Bevölkerung zu berücksichtigen. Denn es entwickelte sich ein steigendes Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil und der Wunsch, körperlich und geistig fit zu bleiben, weckten das Interesse an neuen Produkten, die diese Bedürfnisse erfüllten. Zumal die Auswirkungen von Alkohol unbestreitbar auch ihre negativen Seiten haben.

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Altbier

Alt ist eine regionale Spezialität und Biersorte, die immerhin einen Anteil von rund 12 Prozent an den in Nordrhein-Westfalen gebrauten Bieren hat. Das Altbier hat seine Heimat im Regierungsbezirk Düsseldorf, einem Gebiet, das im Westen und Norden bis zur holländischen Grenze reicht. Im Süden ist dann bei Leverkusen Schluss, ab da beginnt die Herrschaft des Kölsch. Und so wie zwischen den Bürgern von Köln und Düsseldorf kaum Freundschaft herrscht, kommen sich auch die beiden Biersorten kaum in die Quere.

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Berliner Weiße

Sie ist so typisch für die deutsche Hauptstadt Berlin wie das Brandenburger Tor: die Berliner Weisse - ein spritziges obergäriges Bier, das mit einer Mischung aus Weizen- und Gerstenmalz gebraut wird. Pur schmeckt die Berliner Weisse leicht säuerlich und wird gern mit einem Schuß Himbeersirup oder Waldmeistersirup getrunken. Berliner Weisse "rot" oder "grün" ist vor allem im Sommer beliebt, denn sie ist spritzig, erfrischend und läßt sich durch einen Strohhalm genießen.

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Bockbier

Vom Weihnachtsbock über die Starkbiere zur Fastenzeit bis zum Maibock: Winter und Frühling, die kühleren Jahreszeiten, sind die Zeit, in denen der Biertrinker gerne auch einmal zu den höherprozentigen Spezialitäten aus den Sudkesseln der Brauereien greift. Jedem Starkbier oder Bockbier ist gemeinsam, dass sie eine Stammwürze von mindestens 16 Prozent haben müssen. Beim Doppelbock muss der Gehalt der Stammwürze sogar mindestens 18 Prozent betragen.

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Berliner Weiße

Sie ist so typisch für die deutsche Hauptstadt Berlin wie das Brandenburger Tor: die Berliner Weisse - ein spritziges obergäriges Bier, das mit einer Mischung aus Weizen- und Gerstenmalz gebraut wird. Pur schmeckt die Berliner Weisse leicht säuerlich und wird gern mit einem Schuß Himbeersirup oder Waldmeistersirup getrunken. Berliner Weisse "rot" oder "grün" ist vor allem im Sommer beliebt, denn sie ist spritzig, erfrischend und läßt sich durch einen Strohhalm genießen.

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Kölsch

Dass die Bürger von Köln ihren eigenen Kopf haben, merkt man schon beim Karneval. Hier gibt es keine Karnevalsprinzessin, sondern ein "Dreigestirn", bei dem nicht nur Prinz und Bauer, sondern auch die Jungfrau männlichen Geschlechts zu sein hat. Dieser Hang zum Besonderen prägt natürlich auch das Bier der Domstadt am Rhein: das Kölsch. Das helle, hochvergorene, obergärige Vollbier ist einzigartig unter den Biersorten der Welt. Das liegt nicht nur an der Qualität, am Geschmack oder am feinherben Aroma. Es zeigt sich auch in den Privilegien und Eigenwilligkeiten, die für alle Kölsch-Brauer bindend und für alle Kölsch-Fans unverzichtbar sind. Kölsch brauen darf nämlich nicht jeder.

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Dunkles Lager

Dunkles Lagerbier hatten es in den vergangenen Jahrzehnten nicht leicht, sich am Markt zu behaupten. Aber in letzter Zeit lässt sich ein gegenläufiger Trend für diese Biersorte erkennen. Das dunkle Bier baut langsam seine Position wieder aus. Eine andere Bezeichnung für Lagerbier ist Exportbier.

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Malzbier

Malzgetränke sind eine natürliche Energiequelle für alle, die körperlich und geistig viel leisten müssen, denn die wertvollen Nährstoffe werden vom Organismus schnell aufgenommen und verarbeitet. Der Körper kann sich leichter regenerieren. Sportler greifen deshalb gern zu Malzgetränken, denn sie sind frei von künstlichen oder chemischen Zusatzstoffen. Das macht sie auch für Jugendliche zum idealen Getränk, das dem Körper die Energie liefert, die für ein gesundes Wachstum gebraucht wird.

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Pilsner ist Deutschlands beliebtestes Bier

Rund zwei Drittel des Bierausstoßes in Deutschland entfallen auf die Biersorte Pils. Außerhalb der Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern ist Pils die meist gebraute Biersorte. Das Pils hingegen ist - gemessen an der über 4000-jährigen Geschichte - eine verhältnismäßig junge Biersorte. Erst gut 160 Jahre ist es her, dass es erfunden wurde.

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Radler

Biermischgetränke sind scheinbar eine moderne Erfindung der Brauereien um die Trinker zu gewinnen, denen Bier sonst zu bitter oder zu alkoholhaltig ist. Dabei ist das bekannteste Biermischgetränk schon fast hundert Jahre alt. Im Süden Deutschlands als Radler und im Norden als Alsterwasser bekannt ist es bei jungen und älteren Menschen als Durstlöscher beliebt.

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Russn Mass

Beim Russ handelt es sich - ebenso wie beim Radler - um ein Biermischgetränk, das nach einer Änderung im Biersteuergesetz seit dem 1. Januar 1993 als fertiges Erzeugnis hergestellt werden darf. Der "Russ" ist ein Getränk, dass aus 50% Weißbier bzw. Weizenbier und 50% klarer Zitronenlimonade hergestellt wird.

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Schwarzbier

Schwarzbier ist eine Biersorte, die sich in den vergangenen Jahrzehnten langsam aus dem Markt zu verabschieden schien. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich dieser Trend umgekehrt. Das sehr dunkle, vollmundige und oft malzbetonte Bier findet immer mehr Freunde. Das mag daran liegen, daß der Konsument von heute die Abwechslung liebt und gern einmal etwas anderes probiert. In vielen Szene-Kneipen hat sich das Schwarzbier mittlerweile seinen festen Platz erobert und bereichert auch in Gaststätten und Restaurants die Bier-Palette.

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Weißbier

Die Biersorte Weißbier, häufig auch als Weizenbier bezeichnet, ist als Bier "in". Die typisch obergärige Bierspezialität aus Bayern gewinnt als einzige Biersorte seit Jahren innerhalb des insgesamt stagnierenden Biermarkts in Deutschland Marktanteile hinzu. Dabei ist Weißbier wegen des charakteristischen Bierglas leicht zu erkennen.

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Weißbier-Vielfalt

Bayern ist mit weitem Abstand das führende Bundesland für Weizenbier: Mit über 90% Marktanteil ist die Bedeutung von Weißbier aus Bayern unerreicht. Weizenbier, war Anfang der 60-er Jahre nur helles Kristallweizen, d.h. ein klares, helles Weizenbier ohne die heute so beliebte Hefetrübung. Der hohe Kohlensäuregehalt verleiht diesem Bier, serviert in den charakteristischen hohen und schlanken Gläsern, ein Aussehen, das aufgrund der zahlreichen aufsteigenden Kohlensäureperlen an Sekt erinnert, weshalb das Kristallweizen häufig auch als "Champagnerweizen" bezeichnet wird.

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