Bockbier
Vom Weihnachtsbock über die Starkbiere zur Fastenzeit bis zum Maibock: Winter und Frühling, die kühleren Jahreszeiten, sind die Zeit, in denen der Biertrinker gerne auch einmal zu den höherprozentigen Spezialitäten aus den Sudkesseln der Brauereien greift. Jedem Starkbier oder Bockbier ist gemeinsam, dass sie eine Stammwürze von mindestens 16 Prozent haben müssen. Beim Doppelbock muss der Gehalt der Stammwürze sogar mindestens 18 Prozent betragen.
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Berliner Weiße
Sie ist so typisch für die deutsche Hauptstadt Berlin wie das Brandenburger Tor: die Berliner Weisse - ein spritziges obergäriges Bier, das mit einer Mischung aus Weizen- und Gerstenmalz gebraut wird. Pur schmeckt die Berliner Weisse leicht säuerlich und wird gern mit einem Schuß Himbeersirup oder Waldmeistersirup getrunken. Berliner Weisse "rot" oder "grün" ist vor allem im Sommer beliebt, denn sie ist spritzig, erfrischend und läßt sich durch einen Strohhalm genießen.
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Kölsch
Dass die Bürger von Köln ihren eigenen Kopf haben, merkt man schon beim Karneval. Hier gibt es keine Karnevalsprinzessin, sondern ein "Dreigestirn", bei dem nicht nur Prinz und Bauer, sondern auch die Jungfrau männlichen Geschlechts zu sein hat. Dieser Hang zum Besonderen prägt natürlich auch das Bier der Domstadt am Rhein: das Kölsch. Das helle, hochvergorene, obergärige Vollbier ist einzigartig unter den Biersorten der Welt. Das liegt nicht nur an der Qualität, am Geschmack oder am feinherben Aroma. Es zeigt sich auch in den Privilegien und Eigenwilligkeiten, die für alle Kölsch-Brauer bindend und für alle Kölsch-Fans unverzichtbar sind. Kölsch brauen darf nämlich nicht jeder.
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